Im Herzen von New Iberia, Louisiana, liegt Shadows-on-the-Teche, ein bemerkenswerter historischer Ort, der einen Einblick in die Pracht und die Komplexität des Südens vor dem Bürgerkrieg bietet. Dieses Haus mit einer Fläche von 3.750 Quadratfuß, das 1834 erbaut wurde, ist ein beeindruckendes Beispiel für die architektonische Eleganz des Greek Revival-Stils und die reiche, aber auch tumultreiche Geschichte der Region. Beim Spaziergang durch die Gärten und Hallen wird man in eine Zeit zurückversetzt, die von Prunk, gesellschaftlichen Zusammenkünften und den harten Realitäten des Plantagenlebens geprägt war.
Erhaben 20 Fuß über den Ufern des Bayou Teche gelegen, ist Shadows-on-the-Teche ein herausragendes Beispiel für die Greek Revival-Architektur. Die Vorderseite des Hauses mit sieben Eingangsbereichen wird von acht hohen toskanischen Säulen geschmückt, die eine Galerie im zweiten Stock tragen. Die handgefertigte rote Ziegelkonstruktion wird durch minimalistische dekorative Elemente ergänzt, sodass die Form und Struktur des Gebäudes im Vordergrund stehen. Das Giebeldach, durchbrochen von drei giebelartigen Dachgauben und symmetrischen Ziegelschornsteinen, verleiht dem Haus ein stattliches Aussehen.
Auch die Rückseite des Hauses ist beeindruckend, mit einer zentralen zweistöckigen Loggia, die von drei Seiten vom Haus umschlossen ist. Zugang erhält man durch dreifache Ziegelbögen im Erdgeschoss, wobei die Loggia von doppelten Fenstern auf jeder Ebene flankiert wird, was eine harmonische Verbindung von Innen- und Außenbereichen schafft. Die schmale Treppe, die zum zweiten Stock führt, wird von doppelten weißen Säulen gestützt und durch ein Geländer umschlossen, was dem Design einen Hauch von Eleganz verleiht.
Im Inneren folgt das Haus einem traditionellen kreolischen Plan mit drei Räumen an der Vorderseite und zwei hinteren Räumen, die die Loggia flankieren. Das Herzstück des Erdgeschosses ist das Esszimmer mit seinem auffälligen schwarz-weiß karierten Marmorboden. Rechts vom Esszimmer befindet sich ein Kunststudio, während links eine Speisekammer liegt, die später als Küche diente. Im zweiten Stock befindet sich ein prächtiger Salon im Zentrum, flankiert vom Hauptschlafzimmer mit einem angrenzenden Wohnzimmer links und weiteren Schlafzimmern rechts.
Die Innenwände sind mit Tapeten verziert, und die Zypressentüren sind so bemalt, dass sie wie Eiche aussehen. Die Kamine, die wie Marmor wirken, verleihen den Räumen eine gewisse Raffinesse. Das Haus ist mit Möbeln im Federal- und Empire-Stil ausgestattet, die von der Ostküste der USA stammen und die historische Atmosphäre des Anwesens weiter verstärken.
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Die Gärten von Shadows-on-the-Teche spiegeln die Vision seines letzten privaten Eigentümers, William Weeks Hall, wider. Die Gärten, die von Buchsbaumhecken und Aspidistra-Wegen geprägt sind, sind mit lebenden Eichen, Bambus, Kamelien, Azaleen und anderen üppigen Pflanzen bestückt. An der nordöstlichen Ecke des Hauses befindet sich eine unterirdische Ziegelzisterne, eine bemerkenswerte Struktur mit einer Kapazität von über 4.000 Gallonen.
Nördlich des Hauses, zwischen dem Gebäude und dem Bayou, steht ein 1928 erbautes Sommerhaus. Es ist so gestaltet, dass es die Bögen an der Rückseite des Haupthauses nachahmt und als Blickfang in den Gärten dient. Auf dem Anwesen befindet sich auch der Friedhof der Familie Weeks, auf dem vier Generationen der Familie begraben sind, darunter William Weeks Hall, der 1958 verstarb.
Die Geschichte von Shadows-on-the-Teche ist eng mit der Geschichte der Familie Weeks und der breiteren Erzählung des Südens vor dem Bürgerkrieg verknüpft. Das Haus wurde für David Weeks und seine Frau Mary Conrad Weeks gebaut und als Stadthaus für gesellschaftliches Leben und Unterhaltung konzipiert. Doch die Familie erlebte bald eine Reihe von Tragödien, beginnend mit dem Tod von David Weeks im Jahr 1834, gefolgt vom Verlust ihrer Tochter Frances Mary Weeks Pruett und ihrer Kinder beim Hurrikan auf Last Island im Jahr 1856.
Mary Weeks heiratete den Anwalt John Moore, und der Haushalt wurde zu einem entschiedenen Unterstützer der Sklaverei. Während des Bürgerkriegs wurde das Anwesen von den Bundestruppen requiriert, und ein Teil des Hauses diente als Offiziersquartier. Mary Weeks starb 1863, und das Haus wurde von ihrem ältesten Sohn William F. Weeks geerbt, der während der Rekonstruktionszeit teilweise den Familienbesitz wiederherstellte.
Nach Williams Tod im Jahr 1895 verschlechterte sich das Anwesen erneut, was zum Verkauf eines Großteils des umliegenden Landes führte. Doch 1922 zog William Weeks Hall in das Haus und widmete sich dessen Erhaltung. Als talentierter Künstler unterhielt Hall viele bekannte Persönlichkeiten seiner Zeit und spendete schließlich das Haus und die Gärten 1958 dem National Trust for Historic Preservation.
Heute ist Shadows-on-the-Teche ein National Historic Landmark und zieht jährlich über 25.000 Besucher an. Dank der Bemühungen der Iberia African American Historical Society, die 2022 ein Forschungszentrum vor Ort eröffnete, dient das Anwesen als Zentrum für Forschung und Bildung. Besucher können das Haus, die Gärten und den Friedhof erkunden und Einblicke in die komplexe Geschichte der Region und das Leben der Menschen, die auf der Plantage lebten und arbeiteten, gewinnen.
Ein Besuch in Shadows-on-the-Teche bietet eine einzigartige Gelegenheit, in die Vergangenheit einzutauchen und die Pracht und Komplexität des Südens vor dem Bürgerkrieg zu erleben. Ob ihr Geschichtsinteressierte, Architekturliebhaber oder einfach auf der Suche nach einem schönen und nachdenklich stimmenden Reiseziel seid, Shadows-on-the-Teche ist ein Muss in New Iberia, Louisiana.
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